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Grüner Wasserstoff statt Erdöl - Rheinmetall plant Hunderte E-Fuel-Anlagen für Europas Streitkräfte

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Rheinmetall will europäische Streitkräfte mit eigenem E-Fuel versorgen – und plant Hunderte dezentrale Produktionsanlagen. Das Projekt „Giga PtX“ setzt dabei auf Technologie der deutschen Unternehmen Sunfire, Ineratec und Greenlyte Carbon Technologies.

E-Fuels für das Militär: Rheinmetall hat eine Allianz deutscher Industrieunternehmen ins Leben gerufen, um synthetische Kraftstoffe im großen Stil direkt in Europa zu produzieren. Das meldete der Düsseldorfer Rüstungskonzern am Montag.

Das Projekt „Giga PtX“ sieht ein europaweites Netzwerk mit mehreren Hundert dezentralen Produktionsanlagen vor, die jährlich jeweils 5000 t bis 7000 t E-Fuels für Militär und kritische Infrastrukturen herstellen sollen. In dem Verbund sind neben Rheinmetall drei weitere deutsche Unternehmen vertreten: Sunfire stellt die Elektrolyse für die Wasserstoffproduktion, Greenlyte Carbon Technologies die Technologie zur CO₂-Abscheidung und Ineratec das Equipment für die E-Fuel-Synthese.

Inhaltsverzeichnis

Rheinmetall als PtX-Generalunternehmer

Rheinmetall will das Projekt nicht nur koordinieren, sondern als Generalunternehmer fungieren. Dazu gehören die Systemintegration, Konzeption und Bau sowie Wartung und Betrieb der auf industriellen Maßstab ausgelegten Anlagen. „Wir bieten unseren Kunden eine ganzheitliche Lösung – von der Engineering-Phase bis zum langfristigen Betrieb“, heißt es aus dem Unternehmen.