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Clean Sky goes FTI

ftiWildau - Luftfahrt ist ein elementarer Bestandteil unserer globalen Gesellschaft und in ständigem Wachstum begriffen. Zu Recht fordert das öffentliche Interesse ständige Verbesserung der Technologien, um den Umweltansprüchen entgegen zu kommen. 

Obwohl das Fliegen heutzutage nur einen Anteil von 2% an den von Menschen verursachten CO2-Emissionen hat, ist die Prognose bis zum Jahr 2050 bereits bei 3%.

Clean Sky ist das aktuelle Technologie-Programm der Europäischen Union. Es ist wegweisend um neueste Ergebnisse aus der Forschung und Entwicklung reifen zu lassen und zu analysieren, ob die fortschrittliche Technologie direkt in das Flugzeug Design und folgend auch in die Produktionsprozesse einfließen kann. Für die Initiative Clean Sky ist eine Partnerschaft zwischen der Europäischen Kommission und der Luftfahrtindustrie entstanden. Sie wurde ins Leben gerufen, um einen wesentlichen Schritt für mehr Umweltverträglichkeit und weniger Umweltauswirkungen (hinsichtlich Emissionen, aber auch der so genannten ‘green life cycle)’ zu erreichen.
 
Um den ökologischen Fußabdruck, den wir alle hinterlassen, zu verbessern, haben es sich die Beteiligten des Clean Sky Programms dieses Ziel zur Aufgabe gemacht.  FTI hat sich diesem Ziel angeschlossen und  unterstreicht mit dem Forschungsprojekt ‘Wing Reflectometry’ innerhalb des Clean Sky Programmes seinen visionären Ansatz und wird seinen Beitrag zur Untersuchung von Deformationen an Flügeloberflächen während des Fluges leisten.
 
Welche Ziele verfolgt das Programm konkret?

Ein Programmschwerpunkt von Clean Sky  ist die Verbesserung der laminaren Strömung auf Flügeloberflächen mit dem Hauptziel, die Möglichkeiten der Oberflächenstruktur maßgeblich zu verbessern (‚Smart Fixed Wing’). Dafür entwickelt der Technologiepartner Airbus zusammen mit Saab und GKN einen neuartigen Flügel und wird für die Flugerprobung eine A340-300 damit umrüsten und 2014 n die Flugerprobung bringen. (‚integrated technology demonstrator – ITD’)

Die laminare Strömung ist eine der Schlüsseltechnologien für den Luftwiederstand und damit u.a. auch für die Treibstoffreduzierung. Das stellt höchste Ansprüche an die Oberfläche und die Qualität der Herstellung durch die Flugzeughersteller. Jede Art von Defekt in der Flügeloberfläche kann Turbulenzen erzeugen und hat Einfluss auf das laminare Anliegen der Strömung auf der Flügeloberfläche. Ziel ist es, die laminare Zone auf der Flügeloberfläche  zu vergrößern, was sich positiv auf Geräuschemission, Treibstoffverbrauch etc. auswirkt.


Wing reflectometry

Der clean Sky Forschungspartner Airbus wird an einer A340-300 die äußeren Flügelenden mit neu entwickelten laminaren Flügelteilen versehen. An diesen Flügeln soll die von FTI zu entwickelnde Überwachungsmethode ‚wing reflectometry‘ während des Fluges eingesetzt werden.

Die Aufgabe dieser Messmethode ist es, über eine projizierte Spiegelung auf die Flügeloberfläche entstehende, bzw. aktuell entstandene Unebenheiten sichtbar zu machen und somit eine ‚Beulendetektion’ zu erreichen. So können zum Beispiel Insektenkontaminationen – sie entsteht maßgeblich während der Start– oder Landephase in niedrigen Höhen - Dellen oder auch Vorwölbungen erzeugen. Dafür wird ein am Flügel ein geometrisches Muster mit ‚geraden‘ Streifen befestigt und auf die Flügeloberfläche projiziert. Die Projektion wiederum wird durch eine Kamera aufgenommen, die in einem sehr kleinen Winkel (quasi tangential) das Bild hoch aufgelöst aufzeichnet. Die Autofahrer unter uns kennen den Effekt, wenn die Spiegelungen auf der Lackoberfläche uns Aufschluß über Unregelmäßigkeiten geben– z.B. kleine Dellen durch Steinschlag. Das Prinzip ist das Gleiche:  Das auf der Oberfläche entstehende Spiegelbild – und die geometrische Abweichungen im Streifenmuster- wird je nach Deformation eine Aussage über den Zustand der Oberfläche ermöglichen und mittels Software eine Auswertung  bis auf 50µm (!) ermitteln und zuordnen können.

Die mit der von FTI Methodik erlangten Messergebnisse werden Aufschluss über den Einfluss von Deformationen in der Oberfläche auf die lamiare Strömung geben. So leistet FTI, die Abteilung ‚New Technologies’ einen wichtigen Beitrag für die nächste Generation Flügeldesign, respektive moderner Oberflächen.

Wichtig

Umzug –  Ab Oktober 2011 wird der Sitz der FTI Engineering Network GmbH nach Wildau verlegt. Die neue Anschrift lautet dann:
FTI Engineering Network GmbH
Schmiedestr. 2
15745 Wildau

Jubiläum –  Die FTI Group besteht mittlerweile 10 Jahre und hat sich in dieser Zeit zum führenden Entwickler von Testsystemen und maßgeschneiderten Systemlösungen für die Luft- und Raumfahrtregion Berlin-Brandenburg entwickelt. Die Zeit ist reif – testen Sie uns!

Kontakt
Ulrike Hoehne
Marketing
New Technologies

FTI Engineering Network GmbH
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