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STEMME AG: Das war der erste "Green Speed Cup"
Strausberg - Die neue Wettbewerbsserie Green Speed Cup für 2-sitzige Flugzeuge wurde zunächst mit 4 Teams und 8 Teilnehmern gestartet.
Dieser erste Wettbewerb diente hauptsächlich als Test für das Regelwerk und die Organisation. Während der vier Wertungstage mit Dreiecksflügen erwiesen sich die Regeln dabei als brauchbar. Der Wettbewerb ist sicher dazu geeignet, Dynamik in das Thema „Grünes Fliegen“ zu bringen. Der "Cup" soll ab jetzt jährlich ausgeflogen werden.
Im nächsten Jahr ist beabsichtigt die Teilnahme auf Piloten mit anderen Flugzeugmustern aus der allgemeinen Luftfahrt zu erweitern. Leider gab es diesen Mix in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen noch nicht, aber auch so war das Rennen zwischen den vier Flugzeugen vom Muster STEMME S6 überaus interessant.
Der Wettbewerb wurde bei allen Teilnehmern sowie in der gesamten Segelflugszene durchweg positiv aufgenommen und die Teilnehmer fanden den Wettbewerb überaus spannend. Es ist Segelfliegen im Zeitraffer – war eines der häufigsten Statements. Die Durchschnittsgeschwindigkeiten liegen bei 150-170 km/h und dabei wird Delphinflug genau wie im Segelflug durchgeführt. Es gibt keine Außenlandung (wie bei Segelflug-Wettbewerben) und trotzdem wird um Geschwindigkeit und Verbrauch gekämpft. Die Publikums- und Medienwirksamkeit ist enorm. Durch den Regattastart ergibt sich ein imposantes Bild, und nach einiger Zeit sind die Teilnehmer wieder am Platz.
Ziel des Wettbewerbes ist es, die Streckensegelflugmethoden zur praktischen Anwendung bei der Motorfliegerei, nämlich für das Reisen von A nach B zu bringen. Das funktioniert nur dann, wenn dabei auch akzeptable Reisegeschwindigkeiten erreicht werden. Bei schlechtem Wetter muß man dann auf jeden Fall den Motor zur Hilfe nehmen, um nicht zu langsam zu werden.

Die Wettbewerbsformel ist sehr einfach. Es wird der Quotient von Geschwindigkeit zu Verbrauch gebildet. Der Tagesbeste bekommt 1000 Punkte (wie im Segelflug), die anderen entsprechend weniger. Dieser Quotient hat sich als sehr brauchbare und vergleichbare Größe herausgestellt und kann auf alle zweisitzigen Flugzeuge mit Kolbenmotoren angewandt werden. Bestleistung beim GSC 2011 war ein 170er km/h-Schnitt mit einem Verbrauch von ca. 5 l/100 km.
Die Teilnehmer waren allesamt extrem überrascht, wie erlebnisreich die Flüge sind. Es mache enorm viel Spaß im Delphinflug den Verbrauch zu senken. Zeitweilig waren zu diesem Zweck die Motoren sogar aus. Eine Herausforderung waren auch die Schauer-Wetterlagen, die einen Segelflug zumeist unmöglich gemacht hätten. Mit Motor war aber jeder Tag wertbar. Dieser Wettbewerb ist übrigens der einzige Segelflugwettbewerb, bei dem das Triebwerk ausdrücklich erlaubt ist. Trotzdem haben theoretisch auch reine Segelflugzeuge ein Chance, allerdings nur bei Wetterlagen, die Segelflüge zulassen.

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Kontakt
Uwe Jack
Marketing
STEMME AG
Tel: +49 (0) 3341 3612 57
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