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BER - Airport of the future

BER: Schnelle Fortschritte auf Europas größter Flughafenbaustelle

Airport City

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(c) Berliner Flughäfen

Bis zur Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg "Willy Brandt" (BER) am 3. Juni 2012 entstehen auf dem 16 Hektar großen Gelände direkt vor dem Terminal ein 4-Sterne-Superior-Hotel der Steigenberger Gruppe mit angeschlossenem Konferenzbereich und einem Büro- und Dienstleistungszentrum, ein Mietwagencenter und vier Parkhäuser entstehen. Das Stellplatzangebot zur Eröffnung des neuen Flughafens beträgt rund 10.000 Parkplätze.

 

Terminal

Terminal
(c) Berliner Flughäfen: Marion Schmieding / Alexander Obst
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Besonders deutlich ist der Baufortschritt in der Abflughalle des Terminals zu erkennen. Ende Dezember wurde die Glasfassade geschlossen, seitdem gehen die Innenausbauarbeiten voran. Derzeit werden bereits die Check-In-Bereiche installiert. Zur Inbetriebnahme des Flughafens werden acht Check-In-Inseln mit insgesamt 104 Schaltern zur Verfügung stehen. Ab April 2013 wird die Kapazität auf zehn Check-In-Inseln mit insgesamt 132 Schaltern erweitert.

Ebenso gehen die Montagearbeiten an der Dachmembran weiter. Die Passagiere werden die Unterseite des Terminaldachs ähnlich wie im Berliner Olympiastadion als eine im tageszeitlichen Wechsel helle und freundliche Decken-Membrankonstruktion erleben. Zu Wartungszwecken wird die Membran begehbar sein.

Fußböden

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(c) Berliner Flughäfen: Marion Schieding / Alexander Obst

Im Terminal und den Piers wurden bereits 3.000 Quadratmeter Natursteinbeläge verbaut. Insgesamt werden 120.000 Quadratmeter Fußböden aus dem Naturstein Jura verlegt. Darunter wird zunächst der Heiz-Kühl-Boden installiert, der bereits heute Teile des Terminals mit Wärme aus den Energiezentralen am Flughafen versorgt. Der Clou: Im Sommer kann die Anlage auch kühlen. 

Fluggastbrücken

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(c) Eveline Tscharutke

Der Flughafen BER wird insgesamt über 25 Fluggastbrücken verfügen. Am Mainpier des Terminals werden 16 Fluggastbrücken eingebaut. Weitere neun Brücken befinden sich am Südpier. In den letzten Monaten wurden rund 2.500 Tonnen Stahl verbaut, die Montage der Stahlkonstruktionen ist damit zum größten Teil abgeschlossen. Auch die Glasfassaden sind zu zwei Dritteln fertiggestellt.

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(c) Berliner Flughäfen

Laufbänder

Um den Passagieren einen größtmöglichen Komfort auf dem Weg zum Flugzeug zu bieten, wurden im Main- und im Südpier jeweils acht Laufbänder installiert, die den Fluggästen ihren Weg zu den Gates verkürzen. Im Mainpier haben die Laufbänder eine Länge von bis zu 65 Meter, im Südpier sogar von bis zu 74 Meter.

Marktplatz

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Berliner Flughäfen: Marion Schmieding / Alexander Obst

Der 9.000 Quadratmeter große Marktplatz ist der zentrale Shopping- und Gastronomiebereich des neuen Flughafens. Direkt hinter den Sicherheitskontrollen befindet sich ein 1.800 Quadratmeter großer Duty-Paid-Shop, den die Gbr. Heinemann GbR betreiben wird. Der Shop ist als „Walk-through-Konzept“ angelegt. Auf dem Fußboden sind bereits heute deutlich die Konturen des zukünftigen Shops zu erkennen. An den Marktplatz schließt sich ein 2.000 Quadratmeter großer Food Court mit sieben Gastronomieeinrichtungen an.

Gepäcksortieranlage

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(c) Evelin Tscharutke

Die Arbeiten an der Gepäckförderanlage sind größtenteils abgeschlossen. Derzeit werden die verschiedenen Komponenten des Systems aufeinander abgestimmt, unter anderem die beiden Sorter mit ihren jeweils 400 Gepäckschalen, in denen die Koffer später befördert werden. Dabei kommt es auf Zehntelsekunden an. Die Sorter werden eine Kapazität von bis zu 15.000 Stück pro Stunde haben.

Flugbetriebsflächen

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(c) Berliner Flughäfen: Marion Schmieding / Alexander Obst

Die Betonarbeiten an der neuen 4.000 Meter langen Start- und Landebahn, den Vorfeldern und Rollbahnsystemen sind in großen Teilen abgeschlossen. Derzeit werden die Beleuchtungsmasten auf den Vorfeldern aufgestellt. Ab April wird die Befeuerungsanlage der neuen Südlichen Start- und Landebahn getestet.

Feuerwache West

Für den Flughafen werden zwei neue Feuerwachen errichtet. Die Feuerwache West beinhaltet neben zwei Hallen für Großfahrzeuge, die Feuerwehrleitstelle, das Airport Control Center, die Notfalleinsatzzentrale, die Sicherheitsleitstelle und die Leitstelle Technik – sie ist somit das Gehirn des Airports, in dem alle Nervenströme zusammenlaufen. In der Feuerwache Ost befinden sich 14 Stellplätze für Einsatzfahrzeuge. Die Wache ist unter anderem für den Brandschutz im Terminal zuständig. Die Fassaden beider Feuerwachen sind in großen Teilen fertiggestellt und die Tore bereits installiert.

BER - Airport of the future


BER im Zeitraffer

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Daten und Fakten zum BER

Der Flughafen Schönefeld wird zum BER:

  • Midfield Airport BER: Parallel angelegtes System mit zwei Start- und Landebahnen, die aufgrund des seitlichen Abstandes von 1.900 m unabhängig voneinander betrieben werden können.
  • Nordbahn: Die bestehende Nordbahn des Flughafens Schönefeld ist geschlossen und teilweise abgerissen.
  • BER-Nordbahn: Die bereits bestehende, derzeit südliche Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld wird von 3.000 auf 3.600 m verlängert.
  • BER-Südbahn: Neubau einer Start- und Landebahn mit einer Länge von 4.000 m
  • Rollwege: Ein flexibles Rollwegesystem sorgt für die hohe Leistungsfähigkeit des Flughafens BBI.
  • Terminal, Gate-Positionen und Parkplätze liegen kompakt zwischen den Runways (Flächenbedarf BBI: 1.470 ha).
  • Schönefeld-Terminal: Das bestehende Abfertigungsgebäude des Flughafens Schönefeld wird nach der Eröffnung des BER geschlossen
  • Ausbaumodule: Der BER startet mit einer Kapazität von 25-27 Mio. Passagieren. In Modulen kann er schrittweise für bis zu 40-45 Mio. Passagiere erweitert werden.
  • 18 Kilometer vom Berliner Stadtzentrum entfernt, ein Bahn-Shuttle (in Grafik grün) soll die Strecke in 20 Minuten zurücklegen, die Verbindung über die Autobahn (in Grafik rot) wird mit 30 Minuten angegeben
  • Baukosten: rund 2 Milliarden Euro; hinzu kommen 496 Millionen Euro für die Schienen- und 74 Millionen Euro für die Autobahnanbindung
  • rund 40 000 neue Arbeitsplätze sollen in der Region entstehen